
Vom 13.11.2017
Update 20.01.2026
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Kartoffelbreibrot mit Lievito Madre (Topfbrot)
Brot mit Kartoffelbrei vom Vortag
Das Kartoffelbreibrot (oder auch Kartoffelpüreebrot) ist die optimale Verwendung, wenn Kartoffelbrei vom Vortag übrig geblieben ist.
Das Brot beinhaltet kein gekauftes Kartoffelpüreepulver!
Der verwendete Kartoffelbrei wird selbst zubereitet und besteht aus mehlige Kartoffeln, Milch, Butter und etwas Muskatnuss. Wir backen das Brot immer dann, wenn Kartoffelbrei übrig geblieben ist, also als eine Art Resteverwertung.
Inzwischen gibt es im Rezeptteufel auch eine Anleitung für ein Kartoffelbreibrot über Nacht, welches nicht im Topf gebacken wird.
- Der Brotteig ist in den heißen Bräter gestürzt und eingeschnitten
- Das Brot ist frisch aus dem Ofen gekomme
- Das Kartoffelbreitbrot aus dem Topf in der Seitenansicht
Die Zutaten für die übrig gebliebene Menge Kartoffelpüree umrechnen leicht gemacht!
Gebe in dem Mengenfeld beim Rezept das Gewicht deines Kartoffelbreirestes an, und schwupps, die Umrechnung aller Zutaten findet sofort statt und das Brot kann mit der vorhandenen Menge Kartoffelbrei gebacken werden.
Unser Rezept für Kartoffelbreibrot mit Lievito Madre, wie wir es im Topf bzw. Bräter backen:

Kartoffelbreibrot mit Lievito Madre
Rezept umrechnen
Gebe in dem Mengenfeld die gewünschte Menge ein und das Rezept wird sofort umgerechnet. Alternativ können weitere Umrechnungsmöglichkeiten über die darunter stehenden Buttons verwendet werden.
Zutaten
- 275 g Kartoffelpüree (vom Vortag)
- 300 g Wasser (handwarm)
- 3 g Hefe (frisch)
- 200 g Lievito Madre (nicht aufgefrischt)
- 200 g Weizenvollkornmehl
- 400 g Weizenmehl Type 550
- 1 g Kümmel (gemahlen)
- 10 g Salz
- Weizenmehl Type 550
Anleitungen
- Alle Zutaten für den Hauptteig erst auf kleinster Stufe 2 Minuten und 5 Minuten auf Stufe 2 verkneten.Teig kneten in der Cooking Chef **:2 Minuten auf kleinster Stufe5 Minuten auf zweiter Stufe.275 g Kartoffelpüree, 300 g Wasser, 200 g Lievito Madre, 200 g Weizenvollkornmehl, 400 g Weizenmehl Type 550, 3 g Hefe, 1 g Kümmel, 10 g Salz
- Den Teig in ein Behältnis geben, abdecken und 120 Minuten gehen lassen, dabei 3-mal nach 30 Minuten den Teig strecken und von jeder Seite zur Mitte hin falten.
- Den Teig auf eine bemehlte Arbeitsfläche geben und zu einer Rolle formen. Mit dem Schluss nach unten in ein gut ausgemehltes Gärkörbchen geben und über Nacht (10–14 Stunden) gehen lassen. Der Teig sollte sich sehr deutlich vergrößert haben.Weizenmehl Type 550
- Den Backofen mitsamt einem Backstahl oder Backstein auf 250 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
- Den Teig aus dem Gärkörbchen vorsichtig, entweder direkt auf den Backstahl oder Backstein oder auf ein hitzebeständiges Backfolie geben, auf eine Brotschaufel ziehen und sofort in den Ofen geben.Die Temperatur auf 200 °C herunterschalten und das Brot 20 Minuten mit Dampf backen, dann die Ofentür öffnen, den Dampf entweichen lassen und das Brot weitere 40 Minuten backen.







Hallo Rezeptteufelchen ?,
leicht abgewandelt ( Jogurt statt Wasser und nur Dinkelmehl) kam ein super fluffiges und leckeres Brot aus dem gußeisenen Topf.
Danke für dieses Rezept, es wird auf jeden Fall zu eins meiner Liebling-Brot-Rezepte. ??
Gruß die Stilblütige
Ich habe das Brot etwas dunkler ausgebacken (bei 220°) und es ist super geworden. So eine schöne große Porung bekomme ich seltener hin, ich bin total begeistert, mein LM war aber auch gerade frisch gefüttert. Rezept wird definitiv wiederholt
Hallo Heike,
super Verwertung von Kartoffelbrei. Dass Brot ist super gelungen und schmeckt toll. Danke für das Rezept. Wird bestimmt öfters gebacken.
Liebe Grüße Luana
Hallo Heike, ich habe dein Brot schon ziemlich oft gebacken und es ist immer wieder lecker?…
Kann ich das auch mit Übernachtgare backen? Ich habe mich mit meinem Plan total vertan…
Also heute Abend den Teig zubereiten, 1Stunde anspringen lassen…ab in den Kühlschrank, dann morgen früh 2 Stunden aklimatisieren lassen und dann backen? Müsste doch klappen, oder?
Liebe Grüße Andrea
Hallo Andrea,
das sollte funktionieren, meine ich auch. Am Morgen sieht man ja falls der Teig doch früher zum Backen bereit ist.
Viele Grüße und gutes Gelingen,
Heike
Ein ganz tolles Brot…vielen Dank für das Rezept. Da ich noch Reste von Buttermilch hatte, habe ich damit das Püree zubereitet. Ein ganz tolles Geschmackserlebniss…könnte unser Liebkingsbrot werden!
Hallo Andrea,
vielen Dank für deinen Kommentar. Die Verwertung von Resten (in dem Fall die Buttermilch) finde ich immer gut.
Viele Grüße
Heike